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Competition-Racer for friends

Pilot+Uli

Unter dem Namen Attackjack habe ich im Herbst / Winter 2005 das erste mal im RC-Network ein Posting veröffentlicht. Ausgehend von meinem schon lange währenden Interesse an PylonRacern, zu denen ich jedoch bis zu dem Zeitpunkt noch keinen Zugang gefunden hatte, fand ich dort ein Forum, in dem eine Anzahl von Gleichgesinnten über das Pylonrennen posteten. Es gab eine Skizze von der Viper im Internet, einem Q500-Renner, mit dem die Gebrüder Coors Ihre ersten F3D-Erfahrungen gesammelt hatten. Ausgehend von dieser Skizze entstand als erstes Projekt meiner Step-Four-Heizdrahtschneidemaschine und meiner neu erworbenen Step-Four-Basic540-Fräse ein Bausatz den ich dort für Interessierte anbot.

Der Sniper entwickelte sich in jeder Hinsicht zum Renner.

In der Saison 2006 flog ich in der Q500-Sport-Klasse die deutsche Meisterschaft mit, hatte jedoch noch viel mit Motor, Material und nicht zuletzt mit mir selbst zu kämpfen. Die Disziplin, die man benötigt auf einem engen, schon fast mit chirurgischer Präzision zu steuernden Kurs zu fliegen sollte man nicht unterschätzen. Eine wertvolle Hilfe war mir zu der Zeit Jochen Müller, der mich "unter seine Fittiche genommen hat" und mir viele wertvolle Tips geben konnte.

Zum Speedcup 2006 in Osnabrück wurde der Speed-Sniper aus der Taufe gehoben, der mit zugespritzten Flächen und dem ersten Nelson Rennmotor, den ich von den Brüder Coors erwerben konnte, eine mit vorsichtiger Motoreinstellung erflogene Spitzengeschwindigkeit von 257,7km/h erreichen konnte.

Parallel zum Sniper wurde der Piranha ein Renner mit V-Leitwerk entwickelt, auf Basis des Sniperrumpfes und der Q500-Fläche mit dem MH17. Der Piranha hatte aufgrund des V-Leitwerkes ein etwas eleganteres Aussehen und ein (Subjektiv) besseres Kurvenverhalten. Leider war der Piranha aufgrund des nach der Regeländerung neunen Minimalgewichtes von 1700gr für die Saison 2007 etwas "Übergewichtig". Es galt ca. 200gr einzusparen. Der Piranha Evo 2 entstand.

Die Entwicklungen des Piranha Evo 2 wurde begleitet von diversen Entwicklungsmustern mit den in USA so gern geflogenen NACA 66 Profilen und Modifikationen daraus. Ich verglich die Profilpolaren mit dem subjektiven Flugempfinden in der Saison 2007, wobei jetzt eine Geschwindikkeitsmessung mittels Dopplermessung Aufschluß auf Geschwindigkeit und Flugdrehzahl gab. Es konnte dabei klar erflogen werden, daß das NACA66 bei großräumigem Flugstil ein sehr schnelles Profil ist, in eng geflogenen Kurven jedoch im Speed stark einbricht, in Folge muß der Motor den Flieger auf der Geraden erst beschleunigen.

Bei Profilmodifikationen bekannter Profile im Frühjahr 2007 entstand das im Piranha evo 2.2 verwendete EUM 12. Das Profil vereinigt die angenehm neutrale Flugeigenschaft der vollsymetrischen Profile ( NACA66 ) mit dem geringen Kurvenwiderstand der Pylonprofile von Martin Hepperle und stellte sich für mich im letzten Wettbewerb des Jahres 2007 in Senftenberg als das optimale Profil für die Klasse Q500 heraus. Zusammen mit einem (dann endlich) gut laufenden Nelson Q500 LS konnte ich sprunghaft reduzierte Zeiten erzielen.

Mein Ziel ist es:

  • Die Leistung der Holz-Renner zu optimieren und der der Voll-GFK-Renner anzugleichen.
  • Die Holzrenner voll wettbewerbsfähig zu entwickeln.
  • Die Vorteile der Holzbauweise (Steifigkeit und Flexibilität) konsequent zu nutzen.
  • Durch eine festigkeitsoptimierte Bauweise eine überaus hohe Verfügbarkeit im Wettbewerb zu erzielen.
  • Die Renn-Jugend und diejenigen mit preiswerten Rennern zu unterstützen, die auch noch gern bauen.
  • Preiswertes Equipment anzubieten das im Renngeschehen nützlich ist.

Die Basis ist geschaffen.

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